Porträt

Stefan Stocker: Karriere als Wirt und Unternehmer
Porträt

Die höhere Berufsbildung

Karriere auf dem dualen Weg


Die höhere Berufsbildung richtet sich an Berufsleute, die solide praktische Fähigkeiten mit fundiertem theoretischem Wissen verbinden wollen und eine Karriere mit einer verantwortungsvollen Fach- oder Führungsfunktion anstreben.

Rund 28‘000 Berufsleute erzielen pro Jahr einen Abschluss der höheren Berufsbildung und legen damit den Grundstein für eine erfolgreiche Berufskarriere. Die höhere Berufsbildung umfasst den nicht-hochschulischen Bereich der Tertiärstufe. Den Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Grundbildung bietet die höhere Berufsbildung Perspektiven für die berufliche Weiterentwicklung und Höherqualifizierung. Das stärkt die Attraktivität der Berufsbildung insgesamt. Auch Hochschulabsolventinnen und -absolventen nutzen eidgenössische Prüfungen, insbesondere höhere Fachprüfungen, als Zusatzqualifizierungen für den Arbeitsmarkt.

Die höhere Berufsbildung zeichnet sich durch ihre konsequente Orientierung an den Bedürfnissen der Berufspraxis aus. Die Qualifikationsprofile (Prüfungen und Rahmenlehrpläne) werden von den Organisationen der Arbeitswelt (Branchenverbände) definiert. Absolventinnen und Absolventen einer höheren Berufsbildung haben deshalb ausgezeichnete Karten auf dem Arbeitsmarkt.

Die höhere Berufsbildung gliedert sich in die beiden Bereiche  Berufs- und höhere Fachprüfungen sowie die höhere Fachschulen.

Höchste Bildungsrendite
Die Kosten für die Teilnahme an einer höheren Berufsbildung liegen höher als die Studiengebühren an den Fachhochschulen und Universitäten. Doch die Investition lohnt sich, da die höhere Berufsbildung die höchste Bildungsrendite auf der Tertiärstufe erzielt. Das heisst, die Absolventinnen und Absolventen einer höheren Berufsbildung steigern ihr Lohneinkommen überproportional und haben kaum Probleme auf dem Arbeitsmarkt.

Durchlässigkeit und internationale Anerkennung der höheren Berufsbildung
Ein Abschluss der höheren Berufsbildung ermöglicht auch ohne Berufsmaturität den Übertritt an eine Fachhochschule (Studium im entsprechenden Berufsfeld). Die bereits vorhandenen Kenntnisse und Fähigkeiten aus der höheren Berufsbildung können an einen Bachelor-Studiengang angerechnet werden.